Der Ramadan lädt zum Teilen ein — und in Deutschland nutzen immer mehr Moscheen und zivilgesellschaftliche Initiativen diese Einladung für interreligiösen Dialog. Christen, Juden, Atheistinnen und Politiker sitzen neben Muslimen, warten auf Maghrib und sprechen über Fasten, Glaube und Nachbarschaft.
Warum Iftar als Dialogformat?
Essen verbindet. Wer gemeinsam auf den Sonnenuntergang wartet, erlebt den Ramadan hautnah — nicht als Schlagzeile, sondern als gelebte Spiritualität. In Köln, Berlin und Frankfurt finden solche Abende in Moscheen, Kirchen und Rathäusern statt.
Respektvolle Gestaltung
- Kurze Erklärung: Warum fasten Muslime? Was bedeutet Iftar?
- Kein Alkohol; halal zubereitetes Essen für alle Gäste
- Raum für Fragen — ohne Predigtdruck
- Gemeinsame Spendenaktionen für lokale Bedürftige
Muslime in der deutschen Gesellschaft
Etwa 5,5 Millionen Muslime leben in Deutschland. Interreligiöse Iftars sind kein Ersatz für politische Integration — aber sie humanisieren: Sie zeigen Nachbarn, Kollegen und Schülerinnen, dass der Islam Teil des alltäglichen Deutschlands ist.
O ihr Menschen! Wir haben euch aus einem männlichen und einem weiblichen Wesen erschaffen und euch zu Völkern und Stämmen gemacht, damit ihr einander kennenlernt.