Ramadan allein zu fasten ist möglich — aber in Gemeinschaft wird der Monat lebendig. In Deutschland öffnen Moscheen, Sportvereine und Privatwohnungen ihre Türen für Iftars, an denen Muslime aller Herkunft teilnehmen.
Offene Iftars in den Städten
Berlin veranstaltet seit Jahren „Open Iftar" in Parks und an öffentlichen Plätzen. Köln nutzt die große Halle der Zentralmoschee; Frankfurt verbindet Banker und Handwerker am selben Tisch. Nicht-Muslimische Nachbarn werden eingeladen — Dialog entsteht über Suppe und Datteln.
Tarawih als Wochenritual
Ab Isha treffen sich Familien in der Moschee. Kinder schlummern auf Decken; Jugendliche kennenlernen Gleichaltrige aus anderen Stadtteilen. Diese Nächte prägen Erinnerungen — oft stärker als ein Urlaub.
Neuankömmlinge willkommen heißen
Wer neu in Deutschland ist, kennt oft niemanden. Ein Iftar-Einladung oder ein Platz in der Tarawih-Reihe kann den Unterschied machen. Viele DITIB-Gemeinden haben explizite „Willkommens"-Teams in Ramadan.
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