Wudu reinigt Körper und Geist vor dem Gebet. In deutschen Moscheen finden Sie Waschräume mit Hocktoiletten und oft Sitzmöglichkeiten — in Bürogebetsräumen reicht häufig ein kleiner Wudu-Bereich neben dem WC.
Die Schritte der Wudu
- Absicht (Niyyah) im Herzen
- Bismillah sprechen
- Hände bis zu den Handgelenken waschen — dreimal
- Mund ausspülen und Nase reinigen — je dreimal
- Gesicht waschen — dreimal
- Arme bis zu den Ellbogen — dreimal
- Kopf und Ohren abwischen — einmal
- Füße bis zu den Knöcheln — dreimal
أَشْهَدُ أَنْ لَا إِلَٰهَ إِلَّا اللَّهُ وَحْدَهُ لَا شَرِيكَ لَهُ
Ashhadu an la ilaha illallahu wahdahu la sharika lah.
Ich bezeuge, dass es keinen Gott gibt außer Allah, Dem allein, Der keinen Teilhaber hat.
Was bricht die Wudu?
Natürliche Ausscheidungen, tiefer Schlaf und bestimmte Berührungen beenden die Wudu. Tayammum (trockene Reinigung mit reinem Staub) ist erlaubt, wenn Wasser fehlt oder die Gesundheit leidet — etwa auf langen Autobahnfahrten.
Praktisch in Deutschland
Viele Muslime führen eine kleine Wudu-Flasche mit. In Großstädten wie Frankfurt sind Waschräume in Einkaufszentren und Bahnhöfen oft sauber genug für eine kurze Erneuerung der Wudu vor Asr.
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