Berlin ist die Stadt der Vielfalt — und das gilt auch für die Moscheen. Über 80 islamische Gemeinschaften prägen die Hauptstadt: türkische DITIB-Gemeinden, arabische Zentren, bosnische Moscheen und kleinere Gebetsräume in Hinterhöfen.
Sehitlik-Moschee in Tempelhof-Schöneberg
Die Sehitlik-Moschee, erbaut 1924–1925, ist eine der ältesten Moscheen Mitteleuropas. Ihre osmanische Architektur erinnert an die diplomatische Geschichte — heute ist sie ein lebendiges Zentrum für Gebet, Beisetzungen und kulturelle Veranstaltungen.
Neukölln und Kreuzberg
In Neukölln konzentriert sich ein Großteil der Berliner Muslime. Freitags strömen Tausende in die Moscheen; in Ramadan öffnen Straßen und Höfe sich für gemeinschaftliche Iftars. Kreuzberg verbindet alternativen Stadtteil-Geist mit islamischer Tradition.
Herausforderungen und Chancen
Platzmangel, Lärmschutz und manchmal Skepsis von außen — Berliner Moscheen kennen das. Gleichzeitig wächst die Anerkennung: Gebetsräume in Universitäten, islamische Feiertage in Diskussion, junge Imame, die auf Deutsch predigen.
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