Die DITIB-Zentralmoschee in Köln-Ehrenfeld ist weit mehr als ein Gebäude mit Kuppeln und Minaretten. Seit ihrer Eröffnung 2017 zieht sie Gläubige aus ganz NRW an — zum Freitagsgebet, zu Ramadan-Iftars und zu Führungen für Schulklassen.
Architektur und Symbolik
Der Entwurf verbindet osmanische Elemente mit modernen Glasfronten — ein bewusstes Zeichen: Islam ist Teil des deutschen Stadtbilds. Der 37 Meter hohe Kuppelturm und die beiden schlanken Minarette prägen die Skyline des Viertels.
Gemeindeleben
- Mehrere Jumu'ah-Termine freitags — oft überfüllt
- Quran-Unterricht und Jugendprogramme auf Deutsch und Türkisch
- Ramadan: Tausende Iftar-Gäste in der großen Halle
- Führungen für Nicht-Muslime — Dialog statt Abgrenzung
Köln und seine Muslime
Köln beherbergt eine der ältesten und größten muslimischen Gemeinden Deutschlands. Die Zentralmoschee steht für diese Geschichte — von den Gastarbeitern der 1960er-Jahre bis zu heute viertgenerationen Familien, die Kölsch und Kölner Dom mit dem Adhan verbinden.
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